Rezension – Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern

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Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt.

Sie bereiten ihre Kinder darauf vor, zu vollenden, was sie selber nie geschafft haben: den Kampf auf Leben und Tod zu entscheiden. Doch als Celia und Marco einander schließlich begegnen, geschieht, was nicht vorgesehen war: sie verlieben sich rettungslos ineinander. Von ihren Vätern unlösbar an den Zirkus und ihren tödlichen Wettstreit gebunden, ringen sie verzweifelt um ihre Liebe, ihr Leben und eine traumhafe Welt, die für immer unterzugehen droht.


Infos zum Buch:
Titel: Der Nachtzirkus
Autor: Erin Morgenstern
Übersetzter: Brigitte Jakobeit
Verlag: Ullstein Verlag
Seitenzahl: 464
ISBN: 978-3-548-28549-8
Format: € 9,99 [D] / € 8,99 E-Book

Interesse an dem Buch? Hier zur Verlagsseite und hier zu Thalia.


Meinung:

Der Nachtzirkus ist mein liebstes Buch. Als ich es entdeckt hatte, dachte ich, es wäre nur wieder irgendeine Liebesgeschichte (nach dem Klapptext zu urteilen), aber das ist es nicht. Dem zweiten Teil des Textes sollte man nicht allzuviel Beachtung schenken, ja, die Liebe spielt eine Rolle, aber nicht die große Rolle, wie sie angepriesen wird. Der Zirkus steht im Vordergrund und dieser verzaubert schon allein im Prolog. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich ein Teil des Zirkus und seiner schwarzweiß Welt. Ich wollte die Uhr sehen, einen roten Schal tragen und all die Zelte erkunden, die sich Erin für uns erdachte.

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Aber nicht nur der Zirkus ist umwerfend, auch wie die Zauberer ihre Kinder erzogen ist unglaublich spannend, wie der Zirkus aufgebaut wurde und die scheinbar eher unwichtige Nebengeschichte von Bailey. Man fragt sich andauernd, wer er ist und was das alles mit ihm zu tun hat. Also lasst Bailey bloß nicht aus den Augen, ebenso nicht die Jahreszahlen, weil passt man einen Moment nicht auf, ist die Verwirrung oftmas einige Kapitel weiter, ziemlich groß.

Ich habe den Nachtzirkus bereits fünf Mal gelesen und könnte ihn auch weitere fünf Mal lesen. Neben dem scheinbar perfekten Zirkus, sind die Figuren, die sich Erin erdachte, ebenso „perfekt“. Jede Figur so anders, die Namen außergewöhnlich, die Magie, die die Charaktere umgiebt. Erin hat das Buch mit sehr viel Liebe geschrieben und diese entdecke ich jedes Mal wieder auf jeder einzelnen Seite.


Fazit:

Ich kann das Buch also nur empfehlen, wer Magie liebt, Zirkuse geheimnisvoll findet und gerne in düstere, rätselhafte Welten taucht … daher natürlich fünf von fünf der kleinen Tintenfässchen für dieses unverzichtbare Buch.

T1


 

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