Rezension – Die Prinzen von C. S. Pacat

2017-04-22-17-47-02

Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern …


Infos zum Buch:
Titel: Die Prinzen
Autor: C. S. Pacat
Übersetzter: Viola Siegemund und Melike Karamustafa
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl: 864
ISBN: 978-3-453-31820-5
Format: € 16,99 [D] Paperback / € 5,99 E-Book

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Meinungen:

>Ein pädophiler Regent, ein gefallener Kronprinz, ein Prinz mit Stockholm-Syndrom und einer mit ausgeprägter sadistischer Ader. Dazu eine Welt, die irgendwie an eine pervertierte Version des antiken Griechenlands erinnert (wobei Vere auch irgendwie etwas Französisches hatte) und Krieg, Verrat und Sex, Sex, Sex.<, sagt Rike zu dem Buch.

>Die Handlung von „Die Prinzen“ besteht hauptsächlich aus verworrenen Intrigen, Machtspielen und politischen Schachzügen, die der Geschichte immer wieder neue spannende Wendungen schenken und es unmöglich machen, das Ende wirklich vorauszusehen. Die Spannung bleibt durchgängig erhalten und macht es schwer, das Buch zwischendurch wegzulegen.
Getragen wird die Geschichte von starken, facettenreichen Charakteren und wunderbar ausgearbeiteten Beziehungen, die sie untereinander pflegen. Vielfach lässt C. S. Pacat ihre Figuren nur mittels Mimik oder Gestik kommunizieren und beweist dabei einerseits ein feines Gespür für Ausdrucksstärke, andererseits verleiht sie ihren Figuren damit eine tolle Lebendigkeit.<, sagt Sarah dazu.

Innerhalb eines Moments alles gewinnen und alles verlieren zu können,
ist das Schicksal eines jeden Prinzen, der für den Throne bestimmt ist.

>Trotz ein paar kleiner Kritikpunkte hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen dieses Sammelbandes. Ich war so gefesselt von der Handlung, den ganzen Intrigen und Machtkämpfen. Und besonders vom Zwischenspiel von Damen und Laurent. Die Spannung zwischen den beiden war manchmal fast unerträglich. Auch die Anlehnung an das Alte Rom hat mir gefallen.Und natürlich, was ja auch ein Grund war, wieso ich das Buch lesen wollte. Die Tatsache, dass es hier um zwei Männer geht. Wer hier auf viele direkte Erotik Szenen hofft, wird eher enttäuscht werden. Die meiste Zeit ist es eher unterschwellig, aber trotzdem sehr Raum einnehmend. Mir hat die Umsetzung auf jeden Fall sehr gut gefallen. Die ganze Dynamik der Handlung war toll, die Entwicklungen und ok, manchmal etwas übertrieben. Aber trotz sehr unterhaltsam.<, sagt Weinlachgummi.

>Ich kann jedem der etwas Abwechslung möchte nur empfehlen einmal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Es erscheint anfangs etwas anspruchsvoll, nimmt einen dann aber sehr schnell für sich ein und reist einen mit sich.<, sagt noch Anduria.


Mein Fazit:

Ich habe das Buch auf Empfehlung gelesen und niemals damit gerechnet, was mich erwarten würde. Von der ersten Seite an bis zur letzten war ich mehr als nur fasziniert und gebannt, habe die 700 Seiten des eBooks an einem Tag gelesen, konnte nicht einmal das Buch aus der Hand legen, so süchtig war ich nach dem geschriebenen Wort.

Laurent und Damen haben mich zum Lachen gebracht und manchmal fast zum weinen. Ich habe mitgefiebert bei ihren Kämpfen, aber vor allem um ihre Liebe. Ja, hier geht es um die Liebe zwischen zwei Männern (sogar mit Sex-Szenen – falls jemand so etwas nicht lesen mag, dann besser die Hände weg), aber die Autorin hat all das so zärtlich und ohne Berührungsängste geschrieben, dass man nicht genug davon bekommen konnte.

Die Charaktere sind allesamt sehr gut beschrieben und von so unterschiedlicher Gestalt, dass ich verblüfft war. Egal ob Gut oder Böse. Vortrefflich! Auch noch Tage später schwirrt die Geschichte in meinem Kopf und ich muss ständige über die beiden Hauptfiguren nachdenken, was sie durchgemacht haben mussten, wie ihre Zukunft wohl aussehen mag und das Vertrauen ihnen gegenüber, welches sich langsam aufgebaut hat und wie niemand es mehr zerstören konnte, denn Vertrauen ist wichtiger als Politik, Macht oder ein Königreich.

Für dieses Buch, welches ich bestimmt noch mal lesen werde, kann es nur fünf von fünf Tintenfässchen geben. Was auch sonst? Ich hoffe, noch mehr von der Autorin zu hören. Und am liebsten auch Damen und Laurent.

T1


3

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2 thoughts on “Rezension – Die Prinzen von C. S. Pacat”

  1. Hallo 🙂
    Wow an einem Tag, aber ich verstehe es , konnte ich es doch auch nicht mehr aus der Hand legen. Ich muss auch immer noch an die Geschichte der beiden denken und habe vor es nochmal zu lesen.
    Ich freu mich, dass es dir auch so gut gefallen hat 🙂
    Liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt 1 Person

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