Rezension – Blood and Chocolate von Annette Curtis Klause

2017-04-22-17-33-39

Kannst Du mich lieben, so wie ich bin? Für die sechzehnjährige Vivian ist diese Frage mehr als ein Spiel. Denn das schöne und mutige Mädchen verbirgt ein Geheimnis: Nachts verwandelt sie sich in einen Wolf.

Vivian liebt das wilde Streifen durch die mondbeschienenen Wälder Marylands, sie ist gern Teil ihres Wolfsrudels. Doch wie gefährlich dieses Anderssein ist, erfährt sie, als ihr Vater von aufgebrachten Menschen getötet wird und das Rudel fortan ohne Anführer ist. Während sich eine Gruppe von fünf jungen Männern, unberechenbar in ihrer Lust nach Blut, um Vivian bemühen, zieht es ihr Herz immer stärker zu ihrer menschlichen Seite. Eines Tages findet sie in ihrer Highschool ein Gedicht über Wölfe. Tief berührt von der Schönheit der Worte, macht Vivian den Verfasser der Zeilen ausfindig. Es ist Aiden, einer ihrer Mitschüler. Zwischen beiden entspinnt sich eine tiefe Liebe, doch als der sensible Aiden ihr wahres Wesen erkennt, scheint alles verloren. Kann er seine Furcht überwinden? Und kann Vivian die Wölfe ihres Rudels in Schach halten?


Infos zum Buch:
Titel: Blood and Chocolate
Autor: Annette Curtis Klause
Übersetzter: Ute Brammertz
Verlag: Heyne
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-641-052-119
Format: € 7,99 E-Book

Interesse an dem Buch? Hier zur Verlagsseite und hier zu Thalia.
Zurzeit gibt es das Buch nur als E-Book, doch wenn man wirklich Interesse an einer gedruckten Ausgabe hat, findet man sicher seinen Weg zu Ebay Kleinanzeigen, wo genügend Bücher auf ein schönes neues Regal warten.


Meinung:

Kaum jemand kennt das Buch, das ist mir bereits aufgefallen. Dabei lohnt es sich mal seine Nase zwischen die Buchdeckel zu drücken. Ich habe das Buch vor bestimmt über zehn Jahren gekauft. Und obwohl ich so viele Bücher verkaufte, konnte ich dieses nicht verkaufen. Ich kann es kaum beschreiben, aber das Buch ist etwas besonderes. Es ist anders und die Worte haben mich verzaubert. Noch einige Male danach las ich es wieder und der Zauber behielt bestand.

Vivian ist ein einfacher Charakter. Sie möchte normal sein. Es dauert bis sie versteht, dass sie nicht normal ist und es auch niemals werden kann. Manche behaupten, dass Buch ließe Fragen offen, aber ich finde nicht. Es erzählt zaghaft die Geschichte eines Mädchens, das nicht weiß, wer sie ist und was sie vom Leben will. Vielen geht es so, daher kann man sich gut in sie hineinversetzten. Auch die anderen Charaktere sind sehr interessant, auch der scheinbar böse Gabriel oder der nette Aiden. Vivian muss sich zwischen beiden entscheiden und dem Leben, welches sie will.

Natürlich sollte man seine ganze Aufmerksamkeit dem Buch widmen, sonst könnte man wirklich mit Fragen am Ende dastehen. Aber durch den einfachen, lockeren Erzählstil der Autorin, empfinde ich es als einfach ihr zu folgen.


Fazit:

Eine entspannte, sanfte Geschichte. Für jene, die keine Anforderungen für Action, höchste Spannung und viel Adrenalin stellen, sondern einfach nur eine Geschichte über ein Mädchen lesen wollen, dass sie entscheiden muss. Süß wie Schokolade und manchmal grausam wie Blut.
Vier von fünf Tintenfässchen.

T2


3

Advertisements

2 thoughts on “Rezension – Blood and Chocolate von Annette Curtis Klause”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s