Rezension – Bookelements von Stefanie Hasse

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Dass man nicht unbeaufsichtigt ein Buch lesen sollte und sich niemals in eine Romanfigur verlieben darf, weiß kaum einer besser als Lin, eine der Wächterinnen der Bibliotheca Elementara.

Sie ist dafür zuständig all die umschwärmten und aus ihren Seiten heraustretenden Protagonisten wieder einzufangen und in ihre fiktive Welt zu bannen. Die unwiderstehlichen Vampire, die muskulösen Außerirdischen, die Gitarre spielenden Bad Boys… Als Wächterin der Young-Adult-Romane kennt Lin sie alle persönlich. Doch sogar ihr Herz ist vor der Gefahr der Buchleidenschaft nicht gefeit. Ausgerechnet sie verliebt sich in eine der außergewöhnlichsten aller Romanfiguren: den atemberaubenden Zacharias. Und kann es nicht fassen, als er plötzlich wahrhaftig vor ihr steht…


Infos zum Buch:
Titel: Bookelements
Autor: Stefanie Hasse
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 947
ISBN: 978-3-64660-2586
Format: je € 7,99 [D] Softcover // eBook € 9,99

Interesse an dem Buch? Hier zur Verlagsseite und hier zum eBook bei Thalia, oder den jeweiligen einzelnen Teilen: 1, 2 und 3.


Meinung:

Der Anfang des Buches war recht nett. Lin ist ein guter Hauptcharakter und die Nebenpersonen waren auch Inordnung. Ich hatte gegen niemanden von ihnen etwas einzuwenden. Auch war das Einführen in die Geschichte der Autorin gelungen.

Leider blieb es für mich bei diesen positiven Eigenschaften. Die Geschichte fand ich sehr verwirrend. Also ich habe alles verstanden, nur fand ich die Dinge zueinander nicht ganz passend. Zum einen ist da die Bibliothek und alle „Kämpfer“ dort gehören zu einem Genre und haben ein Element, welches sie beherrschen. Eigentlich eine gute Idee. Die Hauptfigur Lin beherrscht die Luft und verwandelt sich eine Fee. Und damit beginnen für mich die Eigenarten. Ich fand es total unpassend, dass sich die „Kämpfer“ in Wesen verwandeln können. Ich fand es gehörte einfach nicht dahin. Die eine Figur konnte sich in eine Nixe, der eine in einen Drachen und wiederum einer in einen Baum verwandeln. Wirklich komisch…

Lin wirkt eigentlich sehr klug und aus irgendeinen Grund kauft sie sich heimlich ein Buch und liest daraus und bald darauf erscheint die Figur aus dem Buch und wird lebendig. Ich meine, natürlich kann es passieren, dass man eine Romanfigur sehr mag, aber sie liebt ihn ja beinahe schon, weiß genau welche Konsequenzen passieren können und lässt sich von so einem Möchtegern-Superhelden aus einem Roman verführen. Für mich klang das alles lächerlich.

Ich konnte einfach nicht mehr weiterlesen, nach knapp 100 Seiten habe ich den Roman unterbrochen. Ich mochte nicht mehr weiter lesen. Vielleicht wäre er nach 200 oder 300 Seiten besser geworden, aber das wäre dann nur eine Quälerei durch jede Seite für mich geworden, um bis dahin zu kommen.


Fazit:

Die Reihe ist geeignet für Bücherwürmer, die gerne verrückte Dinge mögen und nicht nachdenken wollen beim Lesen, ansonsten wirklich keine gute Geschichte. Dann greift lieber zurück auf Bookless.
Leider nur zwei von fünf Tintenfässchen!

T4


3

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