Rezension – Lady Midnight von Cassandra Clare

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Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt…


Infos zum Buch:
Titel: Lady Midnight – Die dunklen Mächte
Autor: Cassandra Clare
Übersetzter: Franca Fritz, Heinrich Koop
Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 832
ISBN: 978-3-442-31422-5
Format: € 19,99 [D] Gebunden / eBook € 14,99 / € 10,00 [D] Klappbroschur

Interesse an dem Buch? Hier zur Verlagsseite und hier zu Thalia.


Meinung:

Eigentlich hatte ich vor Jahren aufgehört die Bücher von Cassandra Clare zu lesen, bin dann aber durch Veras Beitrag über Cassandra Clares Buchreihe gestolpert. Dieser großartige Beitrag, geschrieben aus ihrer tiefesten Liebe zu CCs Worten, hat mich dazu bewegt, Lady Midnight zu kaufen. Ich muss zwar noch die letzten drei Bücher der „Chroniken der Unterwelt“-Reihe lesen und auch den letzten Band der „Chroniken der Schattenjäger“-Reihe, doch da mir Spoiler nichts ausmachen, habe ich eben mit Lady Midnight begonnen.

Entweder man mag Cassandra Clares Welt oder eben nicht. Ich würde sagen, etwas dazwischen kann es nicht geben. Damals war ich einfach müde die Reihe zu lesen, aber ich war auch von vielem zu müde. Ich musste dem ganzen wieder eine Chance geben und verliebte mich neu in Clares Welt und Worte. Erneut stehen alle Bücher wieder in meinen vier Wänden. Ganz vorne Lady Midnight.

Ihr Schreibstil ist wie damals, leicht und einfach, spannend und verständlich geschrieben. In ihren ersten Büchern hatte Clare noch die Gabe die Geschichten manch einst zu lang zu ziehen, doch bei ihrem neuen Buch hat sich das geändert. Sie hat sich weiter entwickelt und hat so das Buch zu einem großartigen Werk gemacht.

>>(…) Ich liebe alles an dir, Emma. Ich liebe es, dass ich deine Schritte im Flur erkennen kann, auch wenn ich hinter geschlossener Tür in meinem Zimmer sitze und nicht weiß, dass du dort gerade vorbeigehst. Niemand steigt so wie du die Treppe hinauf. Ich liebe es, wenn du kurz vor dem Einschlafen leise aufkeuchst, als hätten dich deine Träume überrascht. Ich liebe es, wenn wir am Strand stehen und unsere Schatten zu einer Person verschmelzen. Ich liebe es, dass du mit deinen Fingern auf meiner Haut schreiben kannst und ich dich besser verstehe als jeden anderen, der direkt neben mir steht und mir ins Ohr schreit. Ich wollte dich nicht auf dieser Weise lieben. (…)<<

Ich konnte nichts dagegen tun. Emma, Julian, Mark und alle anderen Charaktere, haben sich ohne jegliche Vorwahrnung in mein Herz geschlichen und nun harren sie dort aus und wollen nie wieder fort. Das Buch hat mich verändert. Ich kann nicht beschreiben wie, aber nach der letzten Zeile war alles anders.

Die Geschichte ist wunderschön, grausam, dunkel, lustig und viel zu schnell zu Ende. Mit meinen Gedanken hänge ich immer noch den Seiten des Buches nach, sehe die Figuren in meinen Träumen.

Clare hat jeder Seite Liebe eingehaucht. Sie war mit ganzem Herzen beim Schreiben, hat jeder Figur einen Teil von sich mitgegeben. Es ist, als wären sie wirklich real, wirklich da und wir haben sie nur noch nicht kennen gelernt. Wir spielen Mäuschen und beobachten sie beim Leben.


Fazit:

Nach vielen Flauten, die ich in letzter Zeit lesen musste, ist es schön, mal wieder so ein wundervolles Buch lesen zu dürfen. Es hat meine Fantasie beflügelt und mich von den Sorgen des Alltages in eine andere Welt gebracht.

Großartig geschrieben, spannend und witzig und düster auf jeder einzelnen Seite! Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
Fünf von fünf Tintenfässchen!

T1


 

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24 thoughts on “Rezension – Lady Midnight von Cassandra Clare”

      1. jein
        Mark und Christina sind durch eine Art Zauber belegt, weshalb sie sich nicht zu weit von einander entfernen dürfen. Und ja… irgendwie ist es so eine Dreieckskiste, aber irgendwie auch nicht. So richtig eindeutig, wer mit wem ist es nicht XD

        Gefällt 1 Person

      2. Die lösen die Scheinbeziehung iwann auf. Bzw machen sie ‚Schluß‘
        Emma und Julian haben eine Lösung gefunden, wie sie zusammen sein können und nehmen das gegen Ende des Buches in Angriff – aber es scheitert wie es aussieht, weil Robert tot ist.

        Gefällt 1 Person

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