Wörter durchfluten meine Seele…

book-clipart-black-15

Hallo ihr lieben Bücherwürmer und Schreibtwütige,

manch eines habe ich bereits erzählt über mein Schreiben, aber ich möchte gerne noch einmal von vorne beginnen und das Schreiben und meine Geschichten mehr auf meinem Blog integrieren. Seit März, als ich den Blog erstellt habe, habe ich viel herum experimentiert, wie mir mein Blog am liebsten gefällt und dabei bemerkte ich zunehmend, dass es genug Bücherblogs mit denselben Themen gibt. Ich möchte aber nicht jeden Monat schreiben, welche Bücher herauskommen und über meinen SUB, wobei ich darüber natürlich auch mal etwas erzähle. Ich möchte mehr… also habe ich mich entschieden, einiges umzustellen. Viel über das Schreiben, meine Geschichten zu erzählen, die Rezensionen bleiben natürlich. Ich möchte von Inspirationen und vom Leben erzählen. Es gibt so vieles über das man Schreiben könnte, so viele Gedanken und Leben…

Der Anfang wird bestimmt etwas holprig, aber ich hoffe, euch werden meine Beiträge gefallen. Mir wurde schon oft gesagt, das ich inspiriere. Vielleicht kann ich dies hier auch erreichen. Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen.


Wann begann ich zu schreiben?

Anfangs gehörte ich noch zur Mangas-Fraktion. Ich zeichnete jeden Tag, fand meine Bilder aber furchtbar hässlich. Ehrlich! Dabei – wie man auf meinem Instagram Account sieht -, finden die meisten die Bilder ziemlich gut. Nur ich nicht. Dennoch wusste ich nichts weiter mit mir anzufangen, außer zu lesen und zu zeichnen. Ich war neunzehn, glaube ich, und es ist beinahe ein Jahr vergangen seit ich meinem Schulabschluss machte und keine Ausbildung bekam. Ich wollte unbedingt ins Büro. Ich begann als Illustratorin zu arbeiten. Fand dennoch meine Bilder nicht.

Kommen wir aber zum wesentlichen. An jenem Tag im Oktober saß ich am Schreibtisch und zeichnete an meinem Comic. Eine Geschichte, die mir alles bedeutete. Heute ist diese Geschichte in meine Reihe „Elohim Saga“ mit eingearbeitet, so wie viele andere Geschichten aus meiner Vergangenheit. Ich wusste es nie, aber sie gehörten irgendwie immer alle zusammen. An jenem Tag brachte meine Mutter mir den letzten Teil der Tinten-Trilogie von Cornelia Funke mit und darin lag ein Flyer vom Heyne Verlag über einen Wettbewerb für Schriftsteller. Ich saß gerade an meinen Comic und starrte ihn an, dachte, mit Wörtern kann man viel besser beschreiben was man sah und fühlte als mit Bildern. Ich legte den Zeichenstift beiseite und alles was ich gezeichnet hatte, schrieb ich zu einer Geschichte auf. Von einem Tag auf den anderen veränderte sich alles…

Natürlich gewann ich den Wettbewerb nicht. Aber darauffolgende Wettbewerbe gewann ich mit Kurzgeschichten und Gedichten. Ich kann seit dem nicht mehr aufhören zu schreiben. Jeden Tag beinahe … bis heute noch. Ich legte einmal, nachdem ich acht Manuskripte schrieb ohne Pause – es explodierte einfach alles aus mir heraus -, da machte ich eine zweijährige Pause. Es musste sein. Ich las und zeichnete ein wenig und dann letztes Jahr im Sommer begann ich wieder mit dem Schreiben, erfand und baute meine „Elohim Saga“. Ich baute viel darin um, nahm alle meine alten Geschichten auseinander und fügte sie zusammen, nahm diese und jene Figur, diese und jene Szene und irgendwie passte alles zusammen, gehörte zusammen und wurde zu eins.

Ich schreibe Notizbücher voll, noch mit Füller, nicht mit Kugelschreiber. Ich habe den ganzen Tag, die ganze Nacht, beim Einschlafen, sehe ich meine Geschichte wie einen Film vor mir ablaufen. Jede Szene, die ich will, lass sie sich verändern, starrte sie neu oder schiebe Figuren umher. Ich vergesse nichts. Bräuchte auch nichts aufschreiben, tue es aber. Warum? Nun, es könnte ja mal passieren, dass ich durch irgendeinen Schicksalsschlag an Gedächtnisverlust leide und dann wäre es nicht so vorteilhaft alles zu vergessen oder? Nachdem ich das meiste in meinen Notizbüchern schreibe, schreibe es meist am Wochenende an meinem kleinen Laptop ab.

Meine Finger können einfach nicht still halten, ebenso wenig wie mein Füller… jeden Tag sind die Wörter da. Jeden Tag meine Figuren, jeden Tag ihre Geschichte. Sie warten auf mich, wenn ich aufstehe und sie warten neben meinem Bett, wenn ich einschlafe. Alles ist da, tagein, tagaus…

3

Advertisements

6 thoughts on “Wörter durchfluten meine Seele…”

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s